PROJEKT KLIMAPOSITIVES WEHRINGHAUSEN

UNSERE VISION:
WEHRINGHAUSEN WIRD KLIMAPOSITIV!

Das Projekt „Klimapositives Wehringhausen“ wird von Anfang 2025 bis Ende 2026 im Hagener Stadtteil Wehringhausen vom Nachhaltigkeitszentrum Hagen e.V. durchgeführt.

Wir träumen von einem Stadtteil, der zeigt, wie Zukunft geht: grün, lebendig und gemeinsam gestaltet. Ein Ort, an dem nachhaltige Mobilität, lokale Energie, bewusste Ernährung und ein starkes Miteinander ganz selbstverständlich sind. Schritt für Schritt möchten wir bei uns vor Ort Emissionen senken, grüne Oasen schaffen und das fördern, was verbindet. Gemeinsam gestalten wir Wehringhausen zu einem Vorbild für den gelebten Klimaschutz – für alle und mit allen. Mach mit und gestalte die Veränderung vor deiner Haustür!

Klima-fonds

Deine Spende für das Klima und unser Stadtteil

Gemeinsam nachhaltige Projekte möglich machen mit unser stadtteilbezogene Klima-fonds

Mit dem Klimafonds sollen gemeinnützige Klimaschutzprojekte finanziert werden, die von engagierten Menschen aus dem Stadtteil entwickelt werden – etwa in den Bereichen Begrünung, nachhaltige Mobilität, Bildung, Energie oder Ernährung.

Das Besondere: Der Fonds wird lokal verwaltet – ein Gremium aus Vertreter:innen des Stadtteils entscheidet transparent und  gemeinschaftlich über die Mittelvergabe.

Die Finanzierung des Fonds erfolgt über Spenden von Privatpersonen, Unternehmen, Wohnungsbaugesellschaften und weiteren Unterstützer:innen, die sich für ein nachhaltiges Wehringhausen einsetzen möchten.

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Du willst helfen?

Dann unterstütze den Klimafonds mit einer Spende.
Jeder Euro hilft!

Es gibt zwei Möglichkeiten:

1/

Überweisung auf
folgendes Konto

Nachhaltigkeitszentrum Hagen e.V.
DE26 4505 0001 1000 7518 96

2/

Über Betterplace

GEPLANTE
VERANSTALTUNGEN / WORKSHOPS

Die geplanten Veranstaltungen findest du in unserem Veranstaltungskalender.

Unsere 6 Zukunftslabore

Lifestyle & Kultur
Mobilität
Wirtschaft
Integration
Ernährung
Gebäude & Infrastruktur

Die Zukunftslabore sind thematische Arbeitsgruppen, in denen engagierte Bürger:innen gemeinsam mit Vertreter:innen der Verwaltung aktiv werden. Sie knüpfen direkt an die Projektideen an, die während der ersten Nachhaltigkeitskonferenz entstanden sind, und setzen diese ganz konkret in Wehringhausen um.

In den Laboren entstehen nicht nur Veranstaltungen rund um Klimaschutz und Nachhaltigkeit – von Workshops und Diskussionsrunden bis hin zu Lesungen mit Expert:innen – sondern vor allem auch greifbare Projekte für einen nachhaltigen Stadtteil. Unterstützt werden die Initiativen durch den Klimafonds sowie einen Spendenlink, sodass gute Ideen schnell Realität werden können.

Die sechs Zukunftslabore im Überblick: Integration, Mobilität, Gebäude & Infrastruktur, Ernährung, Wirtschaft sowie Lifestyle & Kultur. Jede Gruppe setzt eigene inhaltliche Schwerpunkte und lädt Interessierte ein, mitzudenken, mitzugestalten und Verantwortung für den Wandel zu übernehmen.

Unsere Projekte
aus 6 Laboren

Nachfolgend haben wir alle Projekte übersichtlich aufgeführt.
Zur besseren Übersichtlichkeit lassen Sie sich durch die Buttons filtern.

Klimabilanz

Wehringhausen
soll klimapositiv werden!

Ohne Klimaemissionen kann der Stadtteil kurzfristig nicht funktionieren: Selbst wenn wir den Strom vollständig erneuerbar bereitstellen und nur nur radeln, laufen und regionale pflanzliche Lebensmittel verzehren, werden auf absehbare Zeit noch Heizungen mit Gas und Öl betrieben werden, Verbrennerautos fahren und Produkte genutzt werden, deren Herstellung und Transport Klimaemissionen erzeugt haben.

Wehringhausen soll trotzdem
klimapositiv werden!

WEHRI ENGAGIERT SIE SICH IM PROJEKT KLIMAPOSITIVES WEHRINGHAUSEN

Wehri entwickelt in einer Zukunftslabor-Gruppe kreative Projektideen und hilft, sie im Stadtteil umzusetzen. So möchte sie ihren ökologischen Fußabdruck verringern und ihren positiven Einfluss vergrößern. Weil das Leben oft stressig ist, kann Wehri nicht immer vor Ort mithelfen. Dann unterstützt sie die Projekte dennoch – mit einem kleinen Beitrag zum neuen Klimafonds.

Wehri steht stellvertretend für all jene, die in Wehringhausen leben und Lust haben, ihren Stadtteil aktiv mitzugestalten – auf die eine oder andere Weise. Sie zeigt: Jede Unterstützung zählt. Und gemeinsam können wir noch viel mehr bewegen.

DAS KÖNNEN WIR TUN:

Wehris Handabdruck vergrößern.

Der wichtigste Ausdruck des Projekts liegt in der Verbreitung von Gedanken und Handlungsoptionen, die Klimapositivität ermöglichen sollen. Diese werden als „Handabdruck“ erfasst. Der Handabdruck zielt auf Strukturen ab, die nachhaltiges Verhalten zur einfachsten Option machen, die bewirken, dass klimafreundliches Handeln keine Individualentscheidung bleibt sondern normal wird. 

Beispiele für den Handabdruck bestehen u.a. 

  • darin, sich zu engagieren und Engagement sichtbar zu machen, u.a. durch eine öffentliche Beteiligung an Zukunftslaborgruppen
  • darin, Multiplikator:innen ansprechen, mit Multiplikator:innen kommunizieren, konkrete Vorschläge mit Multiplikator:innen diskutieren
  • in formalen Einreichungen an Behörden (Anträge, Eingaben, …), die Klimaschutz verbessern sollen
  • in öffentlichen Veranstaltungen
  • in Aktivitäten, die veränderte Standards (z.B. in Wohnungsunternehmen) erwirken sollen
  • in neuen Kooperationen zwischen unterschiedlichen Organisationen, die Klimaschutz einfacher machen werden
  • u.s.w. 

Die Messbarkeit des Handabdrucks wird vielfältig diskutiert. In diesem Projekt sollen Beispiele dafür erarbeitet werden. Es geht also darum, die Verringerung von individuellen Fußabdrücken durch bestimmte Aktivitäten abzuschätzen, um Erfolg des Projekts zu skizzieren; und dies in Kombination mit Handabdruck zu leisten. Es gibt viele infrastrukturell vorgegebener Faktoren, die das Projekt nicht verändern kann und nicht zu verändern anstrebt, insbesondere der Häuserbestand und die Mobilitätswahl und -restriktionen der Wehringhauser:innen. Durch Klimafuß- und -handabdruck kann sich ein erfolgversprechendes Modell abzeichnen.

WEHRIS KLIMA-FUSSABDRUCK VERRINGERN.

Die genauen Emissionen aller Wehringhauser:innen über die Projektlaufzeit zu erfassen, wäre sehr aufwendig und würde wenig neue Erkenntnisse bringen, denn wir wissen ja, wodurch derzeit die meisten Klimaemissionen entstehen. Und dass wir sie nicht mal so eben auf Null setzen können. 

Stattdessen wird hier die Reduktion von Klimagasen durch einzelne ausgewählte Maßnahmen beschrieben.

So kann aufgezeigt werden, welchen Beitrag Aktivitäten aus den Zukunftslaborgruppen zum Klimschutz leisten. Für die meisten Aktivitäten ist die genaue Umrechnung in Klimaemissionen nicht möglich, aber zumindest der reduzierte Anteil an Emissionen kann bestimmt werden. 

Ein Beispiel: Die gut 13.000 Einwohner:innen des Stadtteils erzeugen durch den Stromverbrauch in ihren Wohnungen ungefähr 11.000 Tonnen Klimaemissionen im Jahr. Ein Solarbalkonkraftwerk kann ca. 1/2t Klimaemissionen pro Jahr einsparen – also könnten 200 Balkonkraftwerke die Klimaemissionen des Stroms um ca. ein Prozent senken.