Hagen muss Handeln Kurzform

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    HAGEN MUSS HANDELN
    „Der Kampf gegen den Klimawandel braucht einen Turbo. Denn die Zeit zur Stabilisierung des Temperaturniveaus bei 1,5 bis zwei Grad Erderwärmung gegenüber vorindustrieller Zeit wird knapp. … Fast drei Jahrzehnte internationaler Klimapolitik waren weitgehend wirkungslos -…
    inzwischen ist die globale Mitteltemperatur bereits um 1,20 angestiegen. Das heißt: Das 1,50 Limit wird ohne radikale Emissionsminderung bereits in ein-bis zwei Jahrzehnten überschritten werden.
    Doch die Lage ist nicht aussichtslos. Der Weltklimarat IPCC betonte in seinem 2018 vorgelegten Report zum 1,50 Limit: Dieses Ziel ist noch erreichbar, wenn die globalen Emissionen ab 2020 radikal gesenkt werden – nämlich um 7,6% pro Jahr.“
    aus: J. Wille: https://www.fr.de/wirtschaft/klima-2021-massnahmen-klimaschutz-erderwaermung-klimakrise-ziele-90157496.htmlWir stehen hinter Fridays for Future!

    Die regionalen „Alle müssen Handeln-Initiativen (AmH-Initiativen)“ versammeln in ihrer Stadt/Gemeinde oder ihren Landkreis möglichst viele Organisationen, Unternehmen und Privatpersonen hinter den Forderungen der Fridays for Future.

    Gemeinsam machen wir Wahlen zu Klimawahlen, planen schlagkräftige Aktionen und überzeugen Stadträte Landtags- und Bundestagsabgeordnete von unseren Forderungen. So arbeiten wir an der regionalen und bundesweiten Vernetzung, um auch zur Bundestagswahl im Herbst 2021 den Forderungen der Fridays for Future maximales Gehör zu verschaffen.
    “If we wait for the governments, it’ll be too little, too late; if we act as individuals, it’ll be too little; but if we act as communities, it might just be enough, just in time.” RobHopkins Forderungen für Hagen
    Hagen muss sein Wirtschaften schnell und wissensbasiert sozial-ökologisch transformieren, um seinen Beitrag zur Einhaltung des 1,5°C Ziels im Pariser Klimaschutzabkommen zu leisten und so die Auswirkungen der Klimakrise zu begrenzen. Dies erfordert das Ausrichten der Wirtschaft innerhalb der planetaren Grenzen und eine Abkehr vom Wachstumsdogma.
    Wir fordern von der Stadt Hagen (Rat & Verwaltung):

    I. Klimanotstand – Hagen muss die Klimawende umsetzen
    Hagen muss…
    1. …bis 2030 nachweisbar klimaneutral werden.
    2. …sich dafür einsetzen, dass ein gesetzlich verbindlicher Klimanotstand für die Klimametropole Ruhr und NRW bis spätestens 1 Jahr vor der NRW-Landtagswahl 2022 ausgerufen wird.
    3. …spezifische, messbare und ambitionierte Strategien und Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen festlegen, welche mit dem 1,5°C Ziel vereinbar sind.
    4. …alle Infrastrukturprojekte und Maßnahmen im Hinblick auf Klimarelevanz und -wirkung prüfen, bewerten und gegebenenfalls stoppen oder im laufenden Prozess verbessern.
    5. …die personellen, finanziellen und strukturellen Voraussetzungen im Bereich Klimaschutz und -anpassung massiv stärken.
    6. …einen permanenten Nachhaltigkeits- und Klimarat einberufen, der repräsentativ mit in Hagen lebenden Menschen besetzt und von unabhängigen Expert*innen beraten wird.

    II. Anpassung an die negativen Folgen der Erderhitzung
    Hagen muss…
    1. …ein Fällverbot von Bäumen auf öffentlichen und privaten Flächen und den Hitzeinseln in den Stadtteilen (Ausnahme Gefahrenbäume) beschließen.
    2. …eine umfangreiche Pflanzung von Bäumen in den Hitzeinseln der Stadt vornehmen.
    3. …Fassaden- und Dachbegrünung massiv fördern; Beratung für private Investoren anbieten. Alle Neubauten mit Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen, Fassaden- oder Dachbegrünungen realisieren.
    4. …mehr Versickerungsflächen schaffen, um Überschwemmungen zu vermeiden.

    III. Biodiversität – Planetare Grenzen einhalten
    Hagen muss…
    1. …beginnen den Versiegelungsgrad zu reduzieren und jeden neu versiegelten Quadrat-meter innerhalb der eigenen Stadtgrenzen mindestens gleichwertig kompensieren.
    2. …stärker die lokale Biodiversität schützen und fördern. Neue Naturschutzgebiete ausweisen.
    3. …das Anlegen von Steingärten verbieten.
    4. Verstärkte Ausweisung von Naturwäldern auf städtischen Flächen (Vorbildfunktion), die Stadt setzt sich dafür ein, dass das auch in einem Teil der Privatwälder geschieht (z.B. auf abgestorbenen und nicht abgeräumten Fichtenparzellen) , Näheres dazu in Wildnis für Hagen
    5. …ein Konzept zur Erhöhung der Biodiversität auf Friedhöfen und Stadtparks entwickeln und umsetzen.

    IV. Gerechtigkeit für Mensch, Tier und Umwelt
    Hagen muss…
    1. …seine historische Verantwortung für Klimagerechtigkeit und die ausgestoßenen Treibhausgasemissionen anerkennen und den globalen Süden aktiv beim Aufbau nachhaltiger Versorgungssysteme unterstützen.
    2. …die Auswirkungen der Klimakrise gerade auf benachteiligte Bevölkerungsgruppen und zukünftige Generationen minimieren und sich besonders für diese einsetzen.
    3. …sich dafür einsetzen, dass die ökologische Landwirtschaft in Hagen auf kommunalen und privaten Flächen unterstützt und ausgebaut wird.
    4. …sich für eine CO2 bindende landwirtschaftliche Praxis ohne Tierleid einsetzen.
    5. …einen einfachen, unbürokratischen und permanenten Solidar- und Klimagerechtigkeitsfonds einrichten.

    V. Wirtschafts- Energie- und Finanzwende
    Hagen muss…
    1. …sich vom Wachstumsdogma verabschieden, da dieses nicht vereinbar ist mit einem nachhaltigen Leben innerhalb der planetaren Grenzen.
    2. …eine echte Kreislaufwirtschaft nach dem Vorbild von Cradle-to-Cradle (C2C) unterstützen in der wertvolle Rohstoffe im Kreislauf gehalten werden.
    3. …zur Erschließung der eigenen Solarstrompotentiale bis 2030 ein 10 000 Dächer Programm auflegen.
    4. …einen Klima- und Investitionsfonds für Unternehmer*innen und für Bürger*innen einrichten, über den die Solaroffensive gestützt wird.
    5. …. Speichermöglichkeiten für überschüssigen Strom schaffen.
    6. …seine städtischen Töchter (WBH, HEB, Hagener Straßenbahn,….) und öffentlichen Finanzhäuser (Sparkasse) gemäß ihrer Satzung dem Gemeinwohl verpflichten. Diese müssen als Vorbilder der nachhaltigen Transformation vorangehen.
    7. … sowohl auf fossile Energieträger als auch auf Atomkraft im Strommix der Enervie/marke bis 2030 verzichten und konsequent auf erneuerbare Energien umsetzen..
    8. …auf das Vorhandensein einer Gemeinwohlbilanzierung sowie Umwelt- und Nachhaltigkeitszertifizierungen bestehen.
    9. … soll bei der energetischen Sanierung von Gebäuden das „Bottroper Modell“ umsetzen.

    VI. Verkehrs- und Mobilitätswende
    Hagen muss…
    1….eine konsequente Umsetzung der Mobilitätsstrategie vorantreiben und die Steigerung des Umweltverbundanteils (Fuß- und Radverkehr, öffentlicher Verkehr) auf insgesamt 75 % bis 2030 anstreben.
    2. …ein „Umparken im Kopf“ bei der gesamten Stadtplanung realisieren.
    3. …. eine menschengerechte Stadt, statt einer autogerechten Stadt werden.
    4. …eine autofreie Innenstadt innerhalb des Rings bis 2022 geschaffen wird.
    5. …das Ticketsystem vergünstigen und vereinfachen, die Ticketpreise für den öffentlichen Nahverkehr müssen gesenkt, die Verbindungen ins Umland müssen verbessert werden.
    6. …sich auf RVR-Ebene dafür einsetzen, dass ein nachhaltig integriertes Mobilitätssystem im gesamten Ruhrgebiet geschaffen wird.
    7. …die intelligente Ladeinfrastruktur für Elektromobilität ausbauen. Es ist darauf zu achten, dass die Säulen nicht auf den Fuß-, Radwegen montiert werden.
    8. …bis 2025 an Innenstadtstraßen nur noch Parkplätze für mobilitätseingeschränkte Personen und Ladezonen schaffen.

    VII. Nachhaltig Lernen und Leben
    Hagen muss…
    1. …sich dafür einsetzen, dass das Thema Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung mit ins Bildungsprogramm unserer Kitas, Schulen und Hochschulen aufgenommen wird.
    2. …sich dafür einsetzen, dass ein Umdenken stattfindet und die Bekämpfung des Klimawandels sowie die Herstellung von Klimagerechtigkeit gesamtgesellschaftlich Aufgaben sind.
    3. …proaktiver und engagierter mit den Themen Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit umgehen und den Dialog mit den Bürger*innen suchen und fördern.
    4. …Projekte zum Urban Gardening und Urban Farming massiv unterstützen.
    5. …dafür sorgen, dass Angestellten in der Verwaltung und Entscheidungsträger*innen Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Klimagerechtigkeit zur Verfügung stehen.

    #2677

    Hier nur die Forrderungen:
    Wir fordern von der Stadt Hagen (Rat & Verwaltung):

    I. Klimanotstand – Hagen muss die Klimawende umsetzen
    Hagen muss…
    1. … bis 2030 nachweisbar klimaneutral werden.
    2. … spezifische, messbare und ambitionierte Strategien und Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen festlegen, welche mit dem 1,5°C Ziel vereinbar sind.
    Dazu gehören …
    a. Die Nutzung der erneuerbaren Energie (PV, Solarthermie, Windkraft, Biomasse) voranzutreiben. (Z.B. zur Erschließung der eigenen Solarstrompotentiale bis 2030 ein 10 000 Dächer Programm auflegen, Neubauten nur noch mit Nutzung EE und Begrünung (Dach oder Fassade) . Besser in die Erläuterungen)
    b. Energieeinsparung groß zu schreiben, vor allem im Niedrigenergiesektor (Stichwort „Bottroper Modell besser in Erläuterungen).
    c. Klima- und Investitionsfonds für Unternehmer*innen und für Bürger*innen einrichten.
    d. Sowohl auf fossile Energieträger als auch auf Atomkraft im Strommix der Enervie/Mark-E bis 2030 zu verzichten.
    3. … alle Infrastrukturprojekte und Maßnahmen im Hinblick auf Klimarelevanz und -wirkung prüfen, bewerten und gegebenenfalls stoppen oder im laufenden Prozess verbessern.
    4. … die personellen, finanziellen und strukturellen Voraussetzungen im Bereich Klimaschutz und -anpassung massiv stärken.
    5. … einen permanenten Nachhaltigkeits- und Klimarat einberufen, der repräsentativ mit in Hagen lebenden Menschen besetzt und von unabhängigen Expert*innen beraten wird.

    II. Anpassung an die negativen Folgen der Erderhitzung
    Hagen muss…
    1. … ein Fällverbot von Bäumen auf öffentlichen und privaten Flächen und den Hitzeinseln in den Stadtteilen (Ausnahme Gefahrenbäume) beschließen.
    2. …umfangreiche Pflanzungen von Bäumen in den Hitzeinseln der Stadt vornehmen.
    3. … Fassaden- und Dachbegrünung massiv fördern;
    4. … mehr Versickerungsflächen schaffen, um Überschwemmungen zu vermeiden.

    III. Biodiversität – Planetare Grenzen einhalten
    Hagen muss…
    1. … stärker die lokale Biodiversität schützen und fördern.
    Dazu gehören …
    a. neue Naturschutzgebiete auszuweisen.
    b. verstärkt Naturwälder auf städtischen Flächen auszuweisen, als Vorbildfunktion auch für private Waldbesitzer.
    c. ein Konzept zur Erhöhung der Biodiversität auf Friedhöfen und Stadtparks zu entwickeln und umzusetzen.
    d. das Anlegen von Steingärten zu verbieten. (gilt schon)
    2. …beginnen den Versiegelungsgrad zu reduzieren und jeden neu versiegelten Quadratmeter innerhalb der eigenen Stadtgrenzen mindestens gleichwertig kompensieren.


    IV. Gerechtigkeit für Mensch, Tier und Umwelt
    Hagen muss…
    1. …seine historische Verantwortung für Klimagerechtigkeit und die ausgestoßenen Treibhausgasemissionen anerkennen und den globalen Süden aktiv beim Aufbau nachhaltiger Versorgungssysteme (?) unterstützen.
    2. …die Auswirkungen der Klimakrise gerade auf benachteiligte Bevölkerungsgruppen und zukünftige Generationen minimieren und sich besonders für diese einsetzen.
    3. … sich dafür einsetzen, dass die ökologische Landwirtschaft in Hagen auf kommunalen und privaten Flächen unterstützt und ausgebaut wird.
    4. … sich für eine CO2 bindende landwirtschaftliche Praxis ohne Tierleid einsetzen.
    5. …. einen einfachen, unbürokratischen und permanenten Solidar- und Klimagerechtigkeitsfonds einrichten.

    V. Wirtschafts- Energie- und Finanzwende
    Hagen muss…
    1. … sich vom Wachstumsdogma verabschieden, da dieses nicht vereinbar ist mit einem nachhaltigen Leben innerhalb der planetaren Grenzen.
    2. …eine echte Kreislaufwirtschaft nach dem Vorbild von Cradle-to-Cradle (C2C) unterstützen.
    3. … seine städtischen Töchter (WBH, HEB, Hagener Straßenbahn,….) und öffentlichen Finanzhäuser (Sparkasse) gemäß ihrer Satzung dem Gemeinwohl verpflichten. Diese müssen als Vorbilder der nachhaltigen Transformation vorangehen.
    4. …auf das Vorhandensein einer Gemeinwohlbilanzierung sowie Umwelt- und Nachhaltigkeitszertifizierungen bestehen.

    VI. Verkehrs- und Mobilitätswende
    Hagen muss…

    1. … eine menschengerechte Stadt, statt einer autogerechten Stadt werden.
    Dazu gehören …
    a. eine autofreie Innenstadt innerhalb des Rings bis 2022 zu schaffen.
    b. ??
    2. … eine konsequente Umsetzung der Mobilitätsstrategie vorantreiben und die Steigerung des Umweltverbundanteils (Fuß- und Radverkehr, öffentlicher Verkehr) auf insgesamt 75 % bis 2030 anstreben.
    Dazu gehören …
    a. das Ticketsystem zu vergünstigen und vereinfachen, die Ticketpreise für den öffentlichen Nahverkehr zu senken, die Verbindungen in die Fläche zu verbessern.
    b. die intelligente Ladeinfrastruktur für Elektromobilität auszubauen.
    c. bis 2025 an Innenstadtstraßen nur noch Parkplätze für mobilitäts-eingeschränkte Personen und Ladezonen zu schaffen. (Was ist mit Anwohner-parken?)

    VII. Nachhaltig Lernen und Leben
    Hagen muss…
    1. … sich dafür einsetzen, dass das Thema Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung mit ins Bildungsprogramm unserer Kitas, Schulen und Hochschulen aufgenommen wird.
    2. … sich dafür einsetzen – z.B. im Dialog mit den Bürger*innen, dass die Bekämpfung des Klimawandels sowie die Herstellung von Klimagerechtigkeit gesamtgesellschaftliche Aufgaben sind.
    3. … dafür sorgen, dass Angestellten in der Verwaltung und Entscheidungsträger*innen Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Klimagerechtigkeit zur Verfügung stehen.
    4. …Projekte zum Urban Gardening und Urban Farming massiv (?) unterstützen.

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